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Freitag, 29. Juli 2011

Aveleen Avide - Ein Duell mit Kajal und Lippenstift





Wenn zwei bayrische Waagen aufeinandertreffen, muß man auf alles gefasst sein.
Zwar sind Waage-Frauen für ihr harmonisches Auftreten bekannt, doch kann das bayrische Temperament auch völlig andere Richtungen einschlagen - um es mit Max Streibls Worten zu sagen: Wer sich mit Bayern einläßt, muß sich auf Watsch´n gefasst machen.
In diesem Fall wurde mit harten Bandagen gekämpft.
Da klapperten die Tastaturen wie wild, die Worte flossen in Strömen und anschließend schluchzten die Dirndl-Fachverkäufer. (Ob aus Dankbarkeit oder Verzweiflung wird unser Geheimnis bleiben ... oder auch nicht ;-) )
Mit brutaler Ehrlichkeit beantwortete Aveleen Avide , Autorin von "Purpurne Lust", "Samtene Nächte" und "Seidene Küsse" (mit Jasmin Leheta) all meine Fragen.
Im Gegenzug verlangte sie: Mein Erstgeborenes, mein Haus, mein Auto und meine Parfümsammlung.
Erstgeborenes, Auto und Haus ließ ich ja noch angehen. Aber meine Parfümsammlung?
NIEMALS.
Wir kämpften und verhandelten verbissen, aber schließlich kamen wir überein: Aveleen durfte mich im Gegenzug ebenfalls interviewen.  ;-)


Interview

Du bist ein echtes bayrisches Mad´l?



Oh ja! Geografisch gesehen auf jeden Fall. Ich liebe auch ab und an Volksmusik (jetzt nicht Maria Hellwig), aber z.B. die ganzen Oktoberfestsongs und ich mag Dialekte, ich liebe Volksfeste, auch Landgaststätten, bayerisches Essen (mmmm lecker).



Ich wurde in einem idyllischen Dorf mit ca. 200 Einwohnern in der Oberpfalz geboren. Über die Oberpfalz gibt es ja diverse Witze. Z.B. auch den Witz, dass wir Oberpfälzer bellen. „Woa gibt‘s Freibiea? Doa gibt‘s Freibiea“. Soll da heißen: Wo gibt es Freibier? Da gibt es Freibier.



Das Dorf in dem ich aufgewachsen bin ist langgezogen, so gesehen waren wir in der Mitte des Dorfes aber gleichzeitig schlossen unsere Felder und Wiesen direkt hinter dem Haus an. Im Sommer habe ich mich abends oft auf die Fensterbank in meinem Schlafzimmer gesetzt und in die Ferne gesehen. Denn weiter hinter unseren Feldern gab es Föhren und wenn die riesige knallrote Sonne genau hinter den Föhren versank, dann kam es mir vor, als wäre ich in traumhaft südlichen Gefilden. Das Ganze wurde begleitet von einem himmlischen Froschkonzert vermischt mit Grillenzirpen und dem unvergleichlichen Duft nach Blumen und Gräsern. Kein Schmarrn. Das heißt ich bin mitten in der Natur und in der Stille aufgewachsen.



Und ich lieeeebe Dialekte! Auch den kracherten aus der Oberpfalz und aus Niederbayern.





Es gibt Bilder von Dir im Dirndl. War das ein Gag oder trägst Du so etwas tatsächlich gerne? (Anm. Ich bin endlich Besitzerin eines Dirndls. Ergo: ICH mag Dirndl.)



Nein! Definitiv kein Gag! Ein Dirndl ist das allerschönste Gewand für eine Frau! Es ist unschuldig und gleichzeitig sexy, es ist elegant, sehr weiblich, betont alle guten Stellen und kaschiert die weniger vorteilhaften. Ich liebe Dirndl! Und auf das Foto, auf das du anspielst: Das ist seit 2 Jahren mein allerschönstes Lieblingsdirndl. Trotzdem juckts mich in den Fingern, mir ein neues zuzulegen. Mal sehen.





Du bist sehr präsent im Web. Wie viel Zeit nimmt das tgl. in Anspruch?



Das kommt darauf an. Eine halbe Stunde bis 2 Stunden kommen immer zusammen. Inzwischen habe ich ja ein iPhone und das ist ein großer Vorteil. Okay, es ist ein Segen und ein Fluch ...



Jedenfalls, seit ich das iPhone habe, kann ich die je 20 Minuten, die ich morgens mit der Tram zur Arbeit hin- und später zurückfahre, für meine Social-Media-Aktivitäten nutzten. Vorher habe ich es als vertane Zeit angesehen, in der Tram zu sitzen. Dorthin habe ich mir schon immer Arbeit mitgenommen. Dort las ich Erotikliteratur - hinter einem anderen Einband versteht sich - wegen meinem Berufs-Doppelleben. ;-) Selbständige Office-Managerin und Erotik-Autorin - oder ich habe meine Texte Korrektur gelesen, oder ich habe Englisch gelernt oder oder oder.



Jedenfalls kann ich jetzt dadurch meine Zeit zuhause ganz anders nutzten, das heißt, zuhause muss ich nicht mehr viel im Netz machen. Rein vom Zeitfaktor aus gesehen. Wobei es auch kein Muss ist im Netz zu sein. Ich liebe es, mit anderen zu kommunizieren. Wenn ich dann selbst wieder schreibe, dann muss ich die Aktivitäten im Netz auf das Nötigste reduzieren, denn sonst käme ich mit meiner begrenzten Zeit nicht zum Schreiben. Dann fehlt mir das Geplänkel im Netz.




Ist es wichtig sich so sehr im Internet zu engagieren? Oder anders: ist es von Nachteil es nicht zu tun?



Es kommt darauf an, wen du meinst. Wenn du Privatpersonen meinst oder die Jugend, dann muss man nicht so viel im Netz hängen, wie es praktiziert wird. Das reale Leben sollte schon noch gelebt werden.



Wenn du jetzt auf Autoren oder mich im Besonderen ansprichst ... Dann wäre es eine unglaublich große Nachlässigkeit, es nicht zu tun. Ich würde sogar von einem fatalen Fehler sprechen. Das Netz ist momentan die Zukunft. Und ich als Autorin sollte von Trends etwas verstehen. Abgesehen davon, dass ich dort meine Leser direkt erreiche und eventuelle künftige Leser meiner Bücher vorher schon mal auf mich und meine Bücher aufmerksam machen kann. Ich kann mich mit Kollegen austauschen und sehen, was es Neues gibt.



Eine bessere Werbeplattform gibt es nicht. Nicht, dass ich alles mit dem Hintergedanken online stelle: Ui, da muss ich jetzt werben, werben, werben. Sicher nicht. So funktioniert das Internet auch nicht und ich hätte sicher nicht so viele Facebook-Freunde, wenn ich so rangehen würde.



Ich selbst verfahre nach diesen Kriterien bei Facebook: Ich füge niemanden hinzu, der nur Herzchen vergibt bzw. nur Danksagungen fürs Adden auf seiner Seite stehen hat oder zig Mal am Tag den gleichen Text oder womöglich sogar zig Mal pro Stunde den gleichen Text ins Facebook-Netz jagt. Von den ersten beiden weiß ich nicht, was diese Personen vorhaben oder tun und ich will schon wissen, welche Person ich da virtuell vor mir habe. Vom Dritten habe ich keine Lust ständig mit dem gleichen Werbesenf zugemüllt zu werden.





Was rätst Du einer/m Jungautor? Was sind die wichtigsten Punkte, die er/sie beachten sollte? Spez. im Hinblick auf Eigenwerbung, Umgang mit den Social Networks, etc.



Will man von sich wirklich Privates preisgeben oder will man eben nur geschäftliche Infos herausgeben, darüber muss man sich vorher im Klaren sein.



Ich bedenke immer Folgendes, wenn ich etwas ins Internet schreibe oder Bilder hochlade: Kann ich mit dieser Aussage, mit diesem Foto auch noch in 20 Jahren leben? Wenn ich es mit Ja beantworten kann ... Dann schreibe ich es bzw. stelle das Foto online. Viele vergessen nämlich, dass alles im Netz schlechter herauszubekommen ist als man eine Hydra vernichten könnte. Versucht man es an einer Ecke wieder herauszubekommen, wachsen zwei Köpfe nach, um es bildlich zu auszudrücken.



Jeder der offensichtlich Werbung macht, wird im Internet auf Dauer keinen Erfolg haben. Wenn also jemand offensiv Werbung macht, dann will ich ihn z.B. bei Facebook nicht hinzufügen und auch von vielen anderen, die im Netz unterwegs sind, weiß ich, dass sie genauso verfahren. Alle, die mit Werbung im Netz Erfolg haben, geben auch. Z.B. Sabine Asgodom - ein sehr bekannter Coach - sie gibt Newsletter heraus, mit Tipps und Tricks. Autoren, die auch Schreibkurse anbieten, geben Hinweise, Tipps und verraten Tricks. Natürlich ist das Werbung, aber es kommt bei mir als interessierten Leser nicht so an.



Gerade als Jungautor sollte man sich auch überlegen, welches Image man sich erarbeiten möchte. Denn was ich sende kann genauso empfangen werden wie ich es sende, oder aber es kann beim Empfänger ganz anders ankommen. Was schlecht wäre, denn man würde aneinander vorbei kommunizieren. Z.B. Ich bin Erotikautorin und mein Ziel war es, dass ich Edel-Erotik rüberbringen möchte. Dass ich aber auch eine Frau bin, mit der jeder im Netz kommunizieren darf. Wenn ich also jetzt Fotos von mir mit ungepflegten Haaren und/oder schmuddeliger Kleidung und/oder altmodischen Klamotten online stellen würde ... Dann würde ich niemals Edel-Erotik transportieren können, sprich ich als Sender würde mir vielleicht wünschen, ich hätte Edel-Erotik transportiert, aber beim Empfänger würde es niemals so ankommen.



Ich gestehe: Ich habe gar keine Schmuddel-Klamotten und ungepflegte oder gar fette Haare sind für mich ein absolutes No-go.



Wie zeige ich, dass jeder mit mir kommunizieren darf. Ich versuche möglichst zeitnah (was nur selten nicht klappt) auf Kommentare zu antworten, die z.B. auf meiner Facebook-Seite sind.





Arbeitest Du im Moment an einem neuen Roman?



Du meinst an erotischen Kurzgeschichten. :-) Seit 2 Wochen möchte ich schon anfangen am nächsten Buch zu schreiben ... Da ich aber genau weiß, wenn ich anfange, dann heißt es wieder ca. 4-5 Monate höchstens 1 Mal die Woche weggehen, meine Lieblingsfernsehsendungen ansehen fällt flach (ja, ich gebe zu, ich habe noch einen Fernseher und er ist nicht zur Zierde gedacht) ;-) Meine Wohnung ... Ich habe ein schlechtes Gewissen, wenn ich putze, weil ich ja schreiben könnte. Ich habe ein schlechtes Gewissen, weil ich schreibe, weil ich ja putzen müsste. Ich habe ein schlechtes Gewissen, weil ich endlich wieder meine Steuer mache, denn ich müsste ja schreiben. Ich habe ein schlechtes Gewissen, weil ich schreibe, aber sich die Zettel für die Steuer unschön anhäufen. Ich weiß, für 4-5 Monate muss ich mein Leben wieder jede freie Sekunde mit Schreiben füllen.



Ich bin jemand, wenn ich vor einem riesigen Berg stehe (und so kommt mir das Schreiben anfangen erst mal vor), dann brauche ich ein wenig mentales Vorbereiten und einen geistigen Anlauf ... Ich bin gerade in der Phase mentale Vorbereitung und Anlauf nehmen. ;-)



Sobald ich aber angefangen habe, frage ich mich, warum ich das nicht schon früher gemacht habe. Herrschaftseiten! Wenn aus meinen Gedanken Geschichten entstehen und ich sie heranwachsen sehe ... Großartig! Aber obwohl ich das weiß, brauche ich den Anlauf. :-) Ach ja, ich habe noch so ganz nebenbei einen ca. 30-Stunden-Job, meine Interviews für den Blog wollen auch vor- und nachbereitet werden, ich gehe auf Lesungen und berichte darüber und und und. Was ich alles sehr gerne mache, selbst meine Bezahl-Jobs. Aber alles in Allem kommen halt dann mit dem Schreiben doch sehr viele Stunden zusammen.



Bist Du eine Bauchschreiberin oder eher eine organisierte Schreiberin, die alles durchplant?



Definitiv eine Bauchschreiberin. Das hält mich ja auch noch vom „großen“ Roman ab. Denn ich muss erst mal was schreiben, damit ich ein Gefühl für meine Protagonisten bekomme. Für einen Roman müsste ich plotten. Das ist NOCH furchtbar für mich. Denn Plotten, da fühle ich keine Figuren. Da könnte ich auch hinschreiben „großer Fisch frisst kleinen Fisch“. Und jetzt? ... Es kommt keinerlei Emotion bei mir hoch. Wenn ich aber Figuren in eine Situation bringe, Dialoge schreibe, dann sehe ich ab einem bestimmten Punkt wie die Figuren alleine agieren. Ich bin nur noch schreibendes Organ. Ach, das NOCH habe ich deshalb groß geschrieben, weil ich diesen Sprung um alles in der Welt noch bewerkstelligen will. Und wo ein Wille ...





Wie viel Zeit verbringst Du mit dem Schreiben?



Wegen den ganzen Bezahl-Jobs sage ich von mir selbst, ich bin eine Phasenschreiberin. Das heißt, wenn ein Buch abgeschlossen ist, dann steht erst mal ein Großputz an, Freunde treffen (möglichst mehr als nur einmal die Woche. YES!!!), Familie besuchen, Steuer auf Vordermann bringen, endlich mal wieder ein Buch zum Vergnügen und ohne schlechtes Gewissen lesen, Interviews für mehrere Wochen im Voraus vorbereiten, ein paar Wochen mal undiszipliniert sein. Mich auf den Berganstieg geistig vorbereiten ... Ach, das hatten wir schon. ;-)




Hast Du Testleser/innen?



Nein. Meine ersten beiden Bücher habe ich von einer Freundin, mit der ich auch geschäftlich zu tun habe, gegen Bezahlung lektorieren lassen. Sie hat auf jeden Fall die gröbsten Unebenheiten herausgefunden. „Purpurne Lust“ habe ich von Angelika Frey coachen lassen. Wow!! Wahnsinn, wie gut sie ist. Ich kenne sie schon seit vielen Jahren und habe bei ihr immer wieder begeistert Schreibabende besucht und so haben wir vereinbart, dass sie mich für „Purpurne Lust“ coacht. Sie hat aber die letzten Geschichten (weil Zeitdruck war) korrektoriert und lektoriert. Ich habe sehr viel von ihr gelernt. Und ich habe noch so viel zu lernen. Blöd ... Je mehr man weiß, desto mehr merkt man, was noch alles möglich ist und somit, wo es noch hapert.





Auf Facebook habe ich gelesen, Du bereitest einen Workshop vor. Kannst Du darüber schon etwas erzählen?



Zum Workshop komme ich derzeit nicht. Allerdings habe ich bei der Booklover Conference im Mai 2011 einen Vortrag über Social Media für Autoren gehalten. Ein Thema, das ich ja intensiv und ausführlich learning by doing erarbeitet habe, also in der Praxis. Der Vortrag hat mir sehr viel Spaß gemacht. Leider war der Vortrag nur 40 Minuten und ich musste so viele spannende Informationen zurückhalten.





Hast Du ein Lieblingsbuch?



Ganz viiiiiele!

Diana Gabaldon: Der Ruf der Trommel (von Diana Gabaldon liebe ich alle Jamie-Bücher)

Nora Roberts: Die Sturm-Triologie (von Nora Roberts liebe ich alle Bücher)

Sandra Brown: Betrogen (mir gefallen all ihre Bücher)

Susan Elizabeth Phillips: Küss mich, wenn du kannst

Peter James: Stirb schön (mir gefallen all seine Bücher mit diesem Ermittler)

Chelsea Cain: Grazie

Michael Morley: Spider

Richard Dübell: Die Teufelsbibel

Beate Maxian: Tod mit Seeblick

Sabina Naber: Der letzte Engel springt

Christian Schoenborn: Operation Ismael

Beatrix Mannel: Der Brautmörder

Michelle Raven: Perfektion

Sebastian Fitzek: Das Kind

Oliver Pötzsch: Die Henkerstochter

Peter Prange: Der letzte Harem

...



Hast Du Lieblingsautoren/innen?



Viele. Zu viele. Einen Ausschnitt habe ich schon bei meinen Lieblingsbüchern gegeben. Vielleicht willst du deshalb beide Fragen zusammenfassen?





Was sorgt dafür, dass Du ein Buch in hohem Bogen an die Wand pfefferst?



Ich weiß genau, welchen Lesegeschmack ich habe: Serienmörderkrimis, Thriller, historische Romane, Erotik, ab und zu Lyrik. Das verhindert Fehlkäufe.



Ich habe eine Freundin, die sehr gerne Bücher liest, die ich NIEMALS kaufen würde und so ein Buch meinte sie auch einige Male, müsste ich lesen und sie gab sie mir zum Lesen. Diese Bücher habe ich versucht zu lesen, aber ich habe mich damit zu Tode gelangweilt. Ich sollte vielleicht dazusagen, dass sie gerne Bücher liest, die ich schon niemals kaufen würde, weil sie ein seltsames bis grässliches Cover haben und Titel haben, die bei mir niemals Kaufinteresse wecken würden. Ich sage jetzt einfach mal was und hoffe, dass es ein Buch mit diesem Titel nicht wirklich gibt. ;-) „Eine rote Ente fliegt zum Mond“.



Das heißt also nicht, dass diese Bücher nicht andere zu Begeisterungsstürmen hinreißen würden, aber es ist halt einfach nicht mein Lesegeschmack. Wenn ich ein Buch lese, dann will ich in der ersten Seite im Buch verschwinden und auf der letzten Seite ausgespuckt werden und überrascht feststellen, dass ich bis eben noch in einer ganz anderen Welt gelebt habe. Mit Spannung, oder Liebe oder oder oder.



Ich pfeffere kein Buch an die Wand. Ich hasse einen offenen Schluss und deshalb will ich das Ende wissen und wenn ich immer wieder 30 bis 50 Seiten überspringen muss um dorthin zu gelangen ... Aber ich muss wissen wie es ausgeht, selbst wenn mich ein Buch nun wirklich nicht - sagen wir mal vorsichtig - begeistert.





Hast Du noch Zeit für Hobbys? (Die da wären ....  )



Meine größte Leidenschaft ist tanzen, aber nicht Salsa. Ich würde so unglaublich gerne mal wieder mit einem fantastischen Tänzer bei einem Foxtrott übers Tanzparkett fliegen oder zu einem Dreher, einem Walzer. Seufz. Leider kann man solche Tänze kaum wo tanzen und die Zeit fehlt mir auch ein wenig. Aber dazu würde ich mich tatsächlich vom Computer loseisen lassen. :-)



Ich bin neugierig auf die Welt, auf Menschen. Ich reise unglaublich gerne. Meine letzte Reise ging nach Kroatien. Aber meine Traumreise hatte ich vor ein paar Jahren, da war ich vierzehn Tage in Florida unterwegs. Ein paar Locations waren so faszinierend, dass ich sie in Geschichten in „Purpurne Lust“ einbauen musste. Wohlgemerkt, nur die Locations. :-)





Ich habe an einer Stelle Deines Lifestyle-Blogs gelesen, dass Du Fan des Parfüms "Femme" bist. Hast Du adäquaten Ersatz gefunden?



Dafür gibt es leider keinen Ersatz. Höchstens ein paar andere Düfte, die ich auch sehr gerne mag. Die müssen tatsächlich die Produktzusammensetzung von „Femme“ geändert haben, denn meine Nase weiß genau, wie der Duft gerochen hat. Da du den Beitrag gelesen hast, weißt du auch, dass meine Nase feiner getunt ist als die manch anderer Menschen, deshalb gibt es kaum einen Duft, der meiner Nase standhält. Jedenfalls ich will mich mit den anderen Düften nicht riechen. Aber ich habe noch Casmir von Chopard und Flowerbomb von Viktor & Rolf und noch eines, das so unglaublich gut riecht und das mein Geheimnis bleibt. ;-) Aber jetzt wo ich diese Frage lese, habe ich den Duft von „Femme“ wieder in der Nase. Ja, er fehlt mir, denn es war DER Duft für mich.















Liebe Aveleen, vielen Dank für das Interview! :-)

1 Kommentar:

  1. Klasse!!! Habe mich gerade köstlich amüsiert über unsere "harten Bandagen". :-)))

    Vielen Dank, dass du dir so tolle Fragen einfallen lassen hast.

    Herzlichen Gruß und ein schönes Wochenende
    Aveleen ("die gierige") ;-)

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