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Dienstag, 2. August 2011

Brigitte Bräutigam - Die Creme-Fee mit der Lizenz zum Creme rühren ...

Kein Tag vergeht, an dem ich nicht einer meiner Leidenschaften fröhne ... manchmal auch mehreren. Frauen können ja bisweilen unersättlich sein ...
So war es kein Wunder, daß ich in einem Etablissement besonderer Art auf Brigitte Bräutigam - auch bekannt als Gitta, ihres Zeichen Urgestein und hilfreicher Engel in Rührfragen im lila Kosmos - traf.
Wir stießen bei den Emulgatoren aufeinander und purzelten gemeinsam in einen Bottich Goldglitter. Zu meinem größten Bedauern ist das wahre Leben kein Liebesroman und weder Adrian Paul noch Marc Dacascos waren zur Stelle um uns aus dem Glitter-Faß zu helfen.
Dabei waren wir gewiss ein wundervoller Anblick! Über und über mit Gold bestäubt!
Nachdem uns die Windmaschine des Ladenbesitzers wieder saubergepustet hatte und man erkennen konnte, daß mein T-Shirt prinzessinenrosa war und die Aufschrift "Pornotante" trug, schlabberten Gitta und ich ein Gläschen Wein und unterhielten uns.




Die Fragen aller Fragen:


Im Folgenden ist immer wieder vom "Selberrühren" die Rede. Definiere den Begriff für den unkundigen Leser:

Selberrühren“ ist eine liebevolle Umschreibung für „Kosmetik selber machen“. Cremes und Salben wurden schon in Urzeiten „gerührt“. Erst in den 1990er Jahren wurde die „Schüttelmethode“ durch die Hobbythek publiziert. Heute jedoch weiß man, dass Cremes durch Rühren mit entsprechenden Hilfsmitteln, die jede/r im Haushalt hat, feiner und angenehmer beim Auftragen auf die Haut werden.


Wie bist Du zum Selberrühren gekommen?

Alles begann vor etwa 20 Jahren. Im TV lief eine Sendung der Hobbythek. Jean Pütz präsentierte seinen Parfümbaukasten und zeigte, wie man seine eigenen Parfüms herstellen kann. Mich faszinierte das so sehr, dass ich alles darüber wissen wollte. Der Weg vom Duft zur eigenen Creme war nicht mehr weit. Meine ersten Cremes rühre ich streng nach Hobbythekrezepten. Nach und nach wurde ich mutiger und begann, meine Rezepte selbst zu entwickeln. Dies war zur damaligen Zeit gar nicht so einfach. Es gab kein Internet, die Literatur beschränkte sich auf wenige Bücher. Einfach ausprobieren und alles peinlich genau aufschreiben, war zu dieser Zeit das Motto. Ich besitze heute noch alle Aufzeichnungen aus meiner Anfangszeit.


Wie hast Du Dir Deine Kenntnisse angeeignet?

Durch lesen, lesen und wieder lesen. Und natürlich durch ewig viele Rührversuche. Ich kann mich noch sehr genau daran erinnern, als ich damals in der Küche stand und verzweifelt meine misslungene Creme betrachtete. Über meinem Kopf standen drei große Fragezeichen, weil ich mir diese „Suppe“ im Becherglas nicht erklären konnte. Ich musste unbedingt herausfinden, was ich falsch gemacht hatte. Ich suchte in den Buchhandlungen nach entsprechender Literatur und „verschlang“ alles, was ich zum Thema finden konnte. Und das ist heute noch so. Wenn ich einen interessanten Rohstoff entdecke, werfe ich erst mal die Suchmaschine an.


Was fasziniert Dich am Selberrühren?

Mich interessieren Hintergründe, ich bin neugierig und experimentiere gerne. Neue Rohstoffe testen, Rezepturen entwickeln, einfach mal was Neues ausprobieren und die Nähe zur Natur empfinde ich als intensive Bereicherung meines Alltags. Kosmetik selber rühren hat was Sinnliches, Beruhigendes und erweitert den Horizont. Es ist für mich ein faszinierendes Hobby, das ich in meinem Leben nicht mehr missen möchte.


Rührst Du noch selber, oder fehlt dir dafür inzwischen die Zeit?

Selbstverständlich rühre ich noch selbst! Wie könnte ich sonst Rezeptbücher schreiben. Ich möchte meinen Lesern nur erprobte Rezepte an die Hand geben. Aber unabhängig von den Büchern, möchte ich auf meine selbst gemachte Kosmetik nicht mehr verzichten. Ein kleines Beispiel: Im letzten Jahr, kurz vor meinem Urlaub stellte ich fest, dass der kleine Rest Handcreme nicht mehr reicht. Die Zeit, eine selber zu rühren war zu knapp. Ich musste eine Handcreme kaufen. Wenn ich Fertigkosmetik kaufe, dann ausschließlich Naturkosmetik. Obwohl es ein gutes, teures Produkt war, konnte ich mich nicht wirklich mit ihr anfreunden. Nach meiner Rückkehr freute ich mich riesig, meine eigene Handcreme rühren zu dürfen. Ich rühre tatsächlich auch nach 20 Jahren immer noch mit großer Leidenschaft und Freude.



Was mixt Du Dir am Liebsten zusammen bzw. was ist Deine Spezialität?

Bis auf Zahncreme und Haarspray mache ich alles selber. Also die gesamte Gesichtspflege – Reinigung, Tonic und Pflegecreme. Alles für die Körper- und Haarpflege – Duschgel, Bodylotion, Shampoo, Haarfestiger, Hand- und Fußcreme. Sehr gerne entwickle ich Rezepte für Badezusätze und Wellness. Ich bade leidenschaftlich gerne. Dabei spielt es keine Rolle, ob mit oder ohne Schaum. Ein feines Milchbad liebe ich ebenso, wie ein üppiges Schaumbad. Entsprechend reichhaltig ist deshalb meine Rezeptpalette für Badeprodukte.


Welche Produkte benutzt Du im Moment?

Für die Gesichtspflege verwende ich eine milde Reinigungslotion, ein Mal pro Woche ein Seesandpeeling auf Tensidbasis und ein leichtes Cremegel. Zum Duschen verwende ich ein relativ einfaches Duschgel, das ich nach Lust und Laune mit ätherischen Ölen bedufte. Meine Bodylotion „Aprikosenmilch“ ist eine leichte Lotion mit 20 % Lipidanteil für den Sommer. Für die Wintervariante tausche ich das Aprikosenkernöl gegen Pflaumenkernöl und erhöhe den Fettgehalt auf 25 %. Alle ein bis zwei Wochen mache ich ein Körperpeeling auf Salz-Öl-Basis. Es ist eine Art wasserfreie Creme, in der die Salzkörnchen eingebettet sind. Ich hasse es, wenn das Peeling kleckert und durch die Finger rinnt, deshalb habe ich eine lang haltbare Peeling-Creme entwickelt. Auf meine Handcreme "Soft Touch" und auf meine Fußcreme „Silky Smooth“ bin ich besonders stolz. An diesen Rezepturen habe ich lange gefeilt. Ein Calendulashampoo, ein nach Zitrone duftender Haarfestiger, ein Deo-Roll-On und einige Badezusätze auf Fruchtpulverbasis stehen auch im Badezimmer. Zurzeit verwende ich abwechselnd ein Orange-Sanddorn-Badesalz und ein Joghurt-Ananas-Badesalz.



Wer nun neugierig geworden ist, findet einige der Rezepte auf meiner Website www.hobby-kosmetik.de. In meinem neuen Buch wird auch ein Teil der genannten Rezepte zu finden sein.



Was machst Du gar nicht (und hat es einen besonderen Grund)?

Künstlich riechende Kosmetik mag ich gar nicht. Mit „künstlich“ meine ich den Geruch synthetischer Parfümöle. Für meine selbst gesiedeten Naturseifen verwende ich hin und wieder diese Duftstoffe, weil länger in der Seife duften. Allerdings muss ich beim Hantieren mit den Duftstoffen einen Mundschutz tragen. Die Duftpartikel belegen sehr schnell die Nasenschleimhaut, so dass ich auch Stunden später den Geruch immer noch in der Nase habe.



Bist Du in der glücklichen Lage eine Hexenküche für Deine Rührereien zu haben?

Oh, ich wäre überglücklich, wenn ich eine Hexenküche mein eigen nennen dürfte. Leider habe ich aus Platzgründen keine eigene Küche zur Kosmetikherstellung. Das ist auch gar nicht nötig, schöne Cremes kann man auch in der normalen Küche zaubern. Nicht der Raum ist ausschlaggebend, sondern die Rezeptur.


Wie und wo bewahrst Du Deine Zutaten auf?

In meinem Esszimmer habe ich einen separaten Schrank für alle meine Rohstoffe, die bei Zimmertemperatur gelagert werden dürfen. Einige empfindliche Rohstoffe, wie z. B. Vitamine und Hyaluronsäure sind ein einer verschließbaren Kunststoffbox im Kühlschrank untergebracht. Für meine über 100 Fläschchen ätherischer Öle habe ich CD-Boxen gekauft. Damit die Flaschen sicher stehen, habe ich aus Holz kleine Trennwände eingeklebt. So sind die hochwertigen Duftstoffe gut vor Sonnenlicht geschützt und übersichtlich sortiert.



Hast Du jemanden der deine Manuskripte prüft (schreibtechnisch als auch fachlich)?

Meine Buchmanuskripte gebe ich in ein Lektorat zur Prüfung auf Rechtschreibung und Schreibstil. Mit den eigenen Texten ist das so eine Sache ... Man liest den Text viele Male durch und liest eigentlich nur das, was da stehen sollte und nicht, was tatsächlich da steht. Die Texte für meine Website lasse ich elektronisch korrigieren. Natürlich sollten hier auch keine Fehler stehen. Entdecke ich später mal einen Fehler, kann ich ihn auch schnell ausbessern. Eine fachliche Prüfung halte ich für meine Sachbücher / Ratgeber nicht für nötig. Ich schreibe keine Fachbücher, deren Aussagen mit Nachweisen belegt werden müssen. Dennoch achte ich natürlich darauf, dass alles, was ich schreibe meinen Unterlagen und Recherchen entsprechend richtig ist.


Wie bist Du dazu gekommen Bücher über das Selberrühren zu schreiben, wie hast Du einen Verlag gefunden und welche Bücher sind bereits erschienen bzw. werden in absehbarer Zukunft erscheinen (sofern bereits etwas geplant ist.)

Die Idee für ein umfassendes Kosmetikrührbuch hatte ich schon vor vielen Jahren. Ich wünschte mir ein Buch, in dem alles Wichtige drin steht. Es gibt mittlerweile so viele neue Rohstoffe und auch die Verarbeitungsweise hat sich sehr verändert. Vor etwa fünf oder sechs Jahren begann ich, Infos für „mein“ Buch zu sammeln und zu sortieren. Zunächst war es eigentlich nur für mich als Nachschlagewerk gedacht. Später dann wurden die Stimmen im Beautykosmos immer lauter: „Gitta soll ein Buch schreiben“. Ich fühlte mich zwar sehr geehrt, doch war ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht so weit.

Der Gedanke ließ mich aber nicht los. Als ich dann wieder mal mit der Aktualisierung meines privaten Rohstofflexikons beschäftigt war, schoss mir plötzlich ein Gedanke durch den Kopf: „Mach ein Buch daraus und bring es an die Öffentlichkeit!“ Doch so einfach war das nicht. Ich las zunächst mal Bücher, wie man einen passenden Verlag findet. Das hätte ich lieber nicht getan, denn diese Bücher raubten mir alle Illusionen. Dann fand ich durch Zufall im Internet „Books on Demand“. Das ist ein Dienstleister, der Bücher auf Bestellung druckt. Man muss allerdings alles selber machen – vom Buchlayout über die Covergestaltung bis zum druckfertigen PDF. Das alles schreckte mich jedoch nicht ab.

Als mein „Lexikon der kosmetischen Rohstoffe“ (ISBN 978-3-8391-3136-7) im Januar 2010 endlich bei Onlinebuchhändlern bestellbar war, war ich unendlich stolz. Und ganz ehrlich, ich hätte nicht gedacht, dass die Nachfrage wirklich so groß sein würde. Das ermutigte mich, auch ein Buch über „Kosmetik selber machen“ zu schreiben. So erschien im September 2010 mein zweites Buch „Lotion, Creme & Badeschaum, Natürliche Kosmetik selber machen“ (ISBN 978-3-9391-9998-5).

Weil mir das Schreiben so viel Spaß bereitet und ich mein Wissen gerne teile, war für Herbst dieses Jahres ein weiteres Buch geplant. Aber dann überschlugen sich die Ereignisse. Ich bekam von einem Verlag ein tolles Angebot, das ich nicht ausschlagen konnte. Mein neues Rezeptbuch (Titel kann ich leider noch nicht verraten) soll nun Ende Januar 2012 im Anaconda Verlag erscheinen.


Da das Layout nun noch ein wenig überarbeitet werden muss – es wird durchgehend farbig - und es das Stadium der Druckreife noch nicht erreicht hat, möchte ich noch nicht zu viel verraten. Einen kurzen Blick ins Inhaltsverzeichnis kann ich jedoch schon vorab gewähren:


Aus dem Inhalt:

Hautcremes: über 40 Rezepte zur Gesichts- und Körperpflege: Cremes für jede Haut, Bodylotionen und Körpercremes sowie Hand- und Fußcremes

Gesichtsreinigung: Rezepte für Waschgels, Reinigungsmilch, sahnige Waschcremes und Cleaning-Bars

Wirkstoffseren: Rezepte für Hydrodispersionsgele und aromakosmetische Wirkstoffseren

Deodorants: Rezepte für Deo-Roll-On, Deospray und Deocreme

Sonnenkosmetik: ca. 12 Rezepte für Sonnenschutzprodukte sowohl mit mineralischen als auch mit synthetischen Sonnenfiltersubstanzen, After-Sun-Pflege

Wellness: verschiedene Rezepte für Badesalz- und Badeöl-Basismischungen, Duftmischungen mit ätherischen Ölen für Wellnessbäder, Körperpeelings, Massageöle und –cremes.

Heilende Salben und Öle: Rezepte für die kleinen Unpässlichkeiten des Alltags.

Auf meiner Website www.hobby-kosmetik.de werde ich rechtzeitig über den genauen Erscheinungstermin informieren. Auch eine Leseprobe und weitere Infos zum Buch werden dort zu finden sein.


Womit verbringst Du Deine Freizeit?

Freizeit – was ist das? Nein, ganz so schlimm ist es nicht. Die Freizeit gehört der Familie und Freunden. Ich treffe mich häufig mit Freunden auf ein Glas Wein, gehe ab und zu schwimmen – sollte ich eigentlich öfter machen ;-). Ich mag Kabarett mit Richard Rogler, Gerhard Schmickler, Eckehard von Hirschhausen usw. Ich liebe Spaziergänge durch die Natur und Urlaub in Andalusien und auf den Kanarischen Inseln.


Gehst Du einem Broterwerbs-Job nach?

Vom Bücher schreiben können nur die wenigsten Autoren wirklich leben. Es sei denn, man avanciert irgendwann mal zum Bestseller-Autor. Aber davon bin ich weit entfernt. Das Schreiben ist für mich nur ein ganz kleiner Nebenerwerb, der allerdings sehr viel Spaß macht. Ich freue mich über jedes verkaufte Buch. Man könnte es als Hobby bezeichnen, das mir ein paar Euro Taschengeld einbringt.


Welche Bücher liest Du?

Vorwiegend lese ich Fachbücher über Haut- und Haarpflege, Typografie und Gestaltung. In meiner Freizeit bevorzuge ich leichte Kost. Eine gute Freundin schenkte mir zum Geburtstag ein wunderschönes Buch: »Hallo, Mister Gott, hier spricht Anna« von Fynn. Ich liebe dieses Buch sehr. Es ist so wunderbar geschrieben und lenkt den Blick auf die eigene Kindheit und die Wünsche und Träume von damals. Zwei weitere Titel aus dieser Reihe stehen auch in meinem Schrank. Ach ja, Herbert Rosendorfer mit seinen Büchern über einen Chinesen aus dem 10. Jahrhundert, der mit einer Zeitmaschine im heutigen Min-chen (München) landet. Einfach herrlich geschrieben – ich habe Tränen gelacht und mit dem armen Kao-tai gelitten. Im Urlaub lese ich bevorzugt Romane wie z. B. »Schokolade zum Frühstück« oder »Echt süß« oder die Geschichten von Bridget Jones. Fasziniert haben mich der Thriller »Sakrileg« von Dan Brown und »Der Name der Rose« von Umberto Eco.



Hast Du eine/n Lieblingsautor/in? Ein Lieblingsgenre?

Einen Lieblingsautor habe ich nicht. Ich lese was mir gerade gefällt, da spielt der Autor keine große Rolle. Ich erwarte nur eine angenehm zu lesende, spannende oder lustige Geschichte.


Ist Selberrühren für jeden geeignet? Ist es kostenintensiv (Zutaten, Gefäße etc.)?

Wer bereit ist, sich mit der Thematik auseinanderzusetzen, sich Grundlagenwissen anzueignen und selbst auszuprobieren, findet im Selberrühren von Kosmetika bestimmt ein spannendes Hobby. Wer mit dem Rühren beginnt, muss sich nicht gleich eine teure Grundausstattung kaufen. Oft reichen einfache Marmeladengläser, die digitale Küchenwaage und der Handmixer völlig aus. Es ist auch nicht nötig, gleich am Anfang alle interessanten und teuren Rohstoffe zu kaufen. Einige wenige, gut ausgewählte Zutaten genügen für den Einstieg. So lassen sich die Kosten in Grenzen halten. Wenn man irgendwann die richtige Cremerezeptur gefunden hat und sich die Experimentierfreude in Grenzen hält, ist das Hobby nicht mal so teuer, wie es zunächst scheint. Wie kostenintensiv es wird, kann jede/r selbst bestimmen.



Was war dein lustigstes oder peinlichstes Missgeschick bei der Rührerei?

Mir sind im Laufe der Jahre einige Dinge passiert, über die ich gar nicht gerne spreche. ;-) Mein wohl lustigstes Erlebnis war vor einigen Jahren, als ich unbedingt mit einem flüssigen Tensid, Natron und Zitronensäure »Solid Bubble Bars« herstellen wollte. Dieser Badezusatz wurde durch eine britische Kosmetikfirma bekannt und ist mittlerweile Kult. Ich schütte also die beiden Pulver in die Schüssel und gieße das Tensid dazu, rühre mit dem Kochlöffel alles gut durch. Doch plötzlich wird die Schüssel immer voller. Ich rühre wie wild. Aber das Zeug lässt sich kaum bändigen und wird immer mehr und mehr. Mir läuft der Schweiß von der Stirn. Verzweifelt versuche ich, die Masse in die Schüssel zurück zu befördern. Doch alle meine Mühe war umsonst – die Masse läuft über den Schüsselrand. Ich stehe da, mit dem Kochlöffel in der Hand und kann nur noch zusehen, wie sich alles schäumend und sprudelnd über den Küchentisch verteilt. Das Putzen ging zum Glück einfach von der Hand, denn in der Mischung waren ja reichlich Tenside. Über den Küchentisch verteilte Fette lassen sich nicht so mühelos wegwischen. Auch diese Erfahrung musste ich machen aber das ist eine andere Geschichte ...


Liebe Gitta, vielen Dank für das Interview!

Lexikon der kosmetischen Rohstoffe: Nachschlagewerk für selbst hergestellte Kosmetik Lotion, Creme & Badeschaum: Natürliche Kosmetik selber machen

1 Kommentar:

  1. Elaine - Beautykosmos2. August 2011 um 19:01

    Da ich die beiden Bücher bereits habe, freut es mich ganz besonders, dass ein weiteres erscheinen wird! Ich kann nur sagen, die Inhalte sind sehr gut und wer etwas aus der Praxis sucht wird bei "Gitta´s" Büchern fündig und glücklich! Die Rezepte sind TOP - ein Dankeschön an Brigitte Bräutigam!!!

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