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Montag, 30. Januar 2012

"Tigerlilie", die Veröffentlichung nähert sich ...

 
Inhaltsangabe:
Nach dem Tod ihrer Eltern bleibt Anna Drysdale mittellos zurück und so hofft sie auf die Unterstützung ihres Stiefonkels Christopher Drysdale. Dieser stellt sich als attraktiver Halbchinese heraus, der nicht nur reich ist, sondern auch einen denkbar schlechten Ruf hat.
Obwohl Anna sich vom ersten Moment unwiderstehlich von dem dominanten Christopher angezogen fühlt, nimmt sie nur aus gesellschaftlichen Gründen sein Angebot an, gegen Geld seine Gemahlin zu spielen. In Christophers Armen erlebt sie die Erfüllung nie gekannter Sehnsüchte.
Dennoch bleibt ihr Christopher ein Rätsel - nächtliche Besuche von Straßendirnen, Konkubinen und Gerüchte über Opiumschmuggel wecken Annas Zweifel ...

Ich versuche euch den Mund wässrig zu machen (oder eher die Augen - gelesen wird ja eher damit, nicht wahr? ;-) ) Das Schreiben der "Tigerlilie" hat mir unheimlichen Spaß bereitet. Ich liebe historische Liebesromane/Erotikromane. Die gesellschaftlichen Grenzen der Protagonisten waren schärfer abgegrenzt. Situationen, über die man heutzutage (zum Glück möchte ich meinen) nur müde lächelt, konnten damals zu einem Eklat führen. Frauen der oberen Schichten waren mehr Schmuck, Beiwerk, Prestigeobjekt als Menschen mit eigenen Wünschen und Bedürfnissen. Eine Frau ohne Mann? Nicht sehr spaßig.
Was tun, wenn man zwei Protagonisten aufeinandertreffen läßt, die beide ihr Singledasein geniessen? Zwei Sturköpfe, einer der beiden liebt die Freiheit und Wohlanständigkeit, der andere den Eklat und den Hedonismus. Beide sind sinnliche Personen, die den Sex lieben. Und beide werden aneinandergekettet ...
*g*

Liebe Grüße, eure Ivy

Samstag, 28. Januar 2012

Wie ich die Welt rettete und dafür Isabelle Sander interviewen durfte.

Atemlose BegierdeEine düstere Atmosphäre hing über dem Raum. Die Spitzengardinen hingen wie Spinnweben vor den Fenstern, leicht, schimmernd und fast durchsichtig und doch schirmten sie uns vor der Außenwelt ab. Durch den Spalt der geschlossenen Tür fiel graues Tageslicht.
Ich war nervös. Am runden Tisch saßen neun Menschen (3 x 3), die Finger aller lagen auf einem umgedrehten Glas. Ich bewunderte die Silbernen Buchstaben und Zahlen die im Kreis auf die Tischplatte geätzt worden waren. Heute war es also soweit. Heute würden die letzten Fragen geklärt werden. An diesem Abend, am dreizehnten Tag des Monats in einer Vollmondnacht würden wir die Geister der verstorbenen Queen Mum und die legendäre Lady Di beschwören. Wir würden erfahren, was in jener Nacht tatsächlich geschah...
Unter dem Türspalt schoß ein greller Lichtblitz hervor. Außer mir schien es niemand zu bemerken. Ich sah zu Isabelle Sander, der Autorin von "Atemlose Begierde", die mir gegenüber saß. Sie zuckte mit den Schultern und ich lächelte zurück.
Dann schraken wir zusammen. Die Tür wurde aufgerissen und ein Mann stürmte herein. Er packte mich und zerrte mich vom Stuhl, ehe ich oder sonst jemand reagieren konnte. "Du musst mitkommen! Sofort!" Ich wehrte mich gegen seinen Griff. Er schien mir aufrecht besorgt und kein bißchen gefährlich. "Wer sind Sie denn? Was wollen Sie von mir?" "Ich bin der Doktor" "Der Doktor? Welcher Doktor?" Er schob mich in eine Telefonzelle. Ich schwöre es bei allen Klabautern, da stand auf einmal eine britische Telefonzelle im Flur!
Ich langweile euch nicht mit meinen Abenteuern in der Tardis und mit Doktor Who. (Vermutlich würdet ihr mir sowieso nicht glauben, denn für euch war ich keine Minute verschwunden. Tatsächlich aber durfte ich zusammen mit dem Doktor quer durch das Universums reisen, sah die Milchstraße aus der Nähe und erlebte eine Invasion der Cybermen, sowie einen Zusammenstoß mit den Daleks und am Wichtigsten: Der Doktor zeigte mir, was geschehen wäre, hätte ich die Seance nicht sabotiert. Eine Horde seelenfressender Quan-Kchoss´ hätte Zugang zur Erde gefunden und die Menschheit ausgelöscht.)
So aber konnte ich nach der Seance ein bißchen mit Isabelle Sander plaudern... Ihr Buch "Atemlose Begierde"


Interviewfragen:

Wie bist Du auf die Idee zu Deinem Roman gekommen?

Ich würde es so sagen: Ich hatte keine Idee für einen Roman, sondern Gedankenschübe, die ich loswerden wollte. Ganz manisch und unaufhaltsam haben sich Jo und Rick in mein Bewusstsein gedrängt. Sie haben mir ihre Geschichte erzählt, ich musste sie nur aufschreiben. Und anhand ihrer Charaktere konnte ich plötzlich sichtbar machen, was mich schon lange fasziniert hat. Zum einen die Tücken einer Affäre auszuformulieren und zum anderen etwas sichtbar zu machen, das meines Erachtens immer noch vernachlässigt wird. Und zwar den weiblichen Orgasmus in Bilder zu verwandeln. In Pornofilmen wird das völlig ausgespart, von dem gefaketen Gestöhne und hysterischem Gebärden, das einen Orgasmus darstellen soll, mal abgesehen. Selbst in der erotischen Literatur geht es mir oft ab. Wie sieht das Pendant zum Korkenknallen und den folgenden Champagnerfontänen aus?

Seit wann schreibst Du?

Tagebuch, seit ich neun war. Und seither schreibe ich wohl auch Romane ;-)

Liest Du viel?

Ganz verschieden. Wenn ich realisiere, wie viel und schnell Bücherblog-Betreiberinnen so lesen, kann ich behaupten, ich lese gar nichts ;-)
Wenn ich eine Schreibphase habe, ist das tatsächlich so. Ich lese dann nur meinen eigenen Text und Dinge, die ich dazu recherchieren muss.
Wenn ich aber keine Schreibphase habe, dann kann es passieren, dass ich Amok lese, meist das ganze Buch in einem Rutsch, solange bis ich nicht mehr sitzen, liegen, stehen kann, nicht mehr weiß, wo oben und unten ist, ob ich schon gegessen hab, ob’s Tag oder Nacht ist .... *grinst*


Hast Du Lieblingsautoren/-innen?

Ja, ich war lange ein großer J. G. Ballard Fan. Bin ihm in London sogar mal persönlich nach einem seiner Vorträge begegnet. Er hat mir mit seiner Literatur für mein Erwachsenenleben sehr viel mit auf den Weg gegeben und es hat mich persönlich getroffen, als er 2009 verstorben ist. Er war ein Meister der fiktionalisierten Autobiografie und die Vorstellung, dass dieser inspirierte Mensch nie wieder seine Geschichten mit uns teilen wird, macht mich selbst jetzt noch traurig. Aber er hat uns wertvolle Romane hinterlassen, Empire of the Sun, Crash, der von David Cronenberg verfilmt wurde, und meinen Favoriten Concrete Island.

Wie bist Du zum Ullstein-Verlag gekommen? Hast Du einen Agenten?

Ich habe Ullstein mein Manuskript angeboten. Sie haben es genommen, ohne Agenten.

Was sagt Dein Umfeld zu Deiner Schreibtätigkeit und Deiner Veröffentlichung?

Freunde finden es sehr unterhaltsam und originell. Meine Mutter ist begeistert, mein Vater verwundert, meine Geschwister haben sich geweigert, es zu lesen. Aber für die Familie habe ich es ja auch nicht geschrieben.
Es ist einzig mein Privatvergnügen, das ich in dieser Form schamlos mit vielen Unbekannten teilen kann. Mich fasziniert die Idee, für Momente mit Menschen im Geiste verbunden sein zu dürfen, die ich gar nicht kenne, ihnen etwas zu geben, das sehr privat ist, so privat, dass ich beim Gedanken daran erröte ;-)

Erotikautorinnen machen immer, was sie beschreiben *lol* Welcher Krimi-/Thrillerautor hat Deiner Meinung nach den perfekten Mord begangen?

Die für mich effektvollsten, obszönsten und barbarischsten Morde hat meines Erachtens Bret Easton Ellis in American Psycho ausgeführt. Er tötet Frauen, Männer, Kinder, Tiere, macht vor gar nichts halt. Im Gegenteil, mit großer Detailverliebtheit zelebriert der vor Selbsterkenntnissen triefende Ich-Erzähler einen bestialischen Lustmord nach dem anderen. Hab’s zwar schon lange nicht mehr gelesen, aber ich spüre heute noch die Wirkung in meinen Gehirnwindungen knistern. Ein exzeptionell monströses Werk, sarkastisch, böse durch und durch.
Oft habe ich mir überlegt, wie Ellis sich während der Schreibphase zu diesem Buch gefühlt haben musste. Aber in einem Interview hat er mal gemeint, dass es nicht er, sondern ein böser Geist, für den er bloß das Medium gewesen war, geschrieben hat. In einem späteren Interview hat er das alles wieder revidiert und gemeint, er hätte doch alles selbst erlebt ... *lacht*

Glaubst Du, dass Erotik-Romane eher von Frauen oder von Männern gelesen werden?

Behauptet wird, dass Frauen das eher lesen und Männer eher Pornos gucken. Da ich aber keine Feldstudien zu diesem Thema mache, kann ich nur von mir ausgehen. Ich mag sexuelle Stimulation in jeder Form, wenn sie gut ist und der Zeitpunkt richtig. Das kann die ganze Palette sein. Aber ich denke, es kommt eher auf den Sättigungsgrad an, wofür man sich entscheidet. Manchmal genügt ein Satz, ein Blick, die richtige Stimmlage und man ist höchst erotisiert, manchmal braucht es einen Schwung von Zusatzmitteln, bis man irgendwas empfindet. Worin sich Mann und Frau da unterscheiden, gute Frage ...

Hast Du schon ein neues Projekt in Planung?

Ja, und es ist grad in einer heißen Phase, deshalb kann ich noch nichts darüber verraten.

Du liebst London und hast dort gelebt *schmacht*. Was fasziniert Dich an London?

Dass die Stadt endlos inspirierend ist, tolle Menschen aus so vielen unterschiedlichen Nationen dort anzutreffen sind und die Leute auf der Straße einen nie doof angucken, egal wie man grad drauf ist.
Ich mag aber auch das, was man als typisch Englisch bezeichnet: Höflichkeit und Zurückhaltung, dass man sich bei Warteschlange niemals vordrängelt, den trockenen Humor, Fish n’Chips ...
Und nicht zu vergessen, diese unvergleichbare Sexyness gepflegter Businessmen im perfekten Maßanzug, die sich nach einem verheißungsvollen Blickaustausch schnell wieder hinter ihre Zeitung flüchten. Man dann ihre Blicke wieder die Beine hochwandern spürt und wenn man hinguckt, sind sie weg. Das mag ich ;-)

In welchem Stadtteil hast Du gelebt?

Du machst mir Sehnsucht ;-) Die meiste Zeit im Nordwesten, im Haus von Freunden meiner Familie, später aber auch im Süden, das war dann ein Kontrastprogramm, viel lebendiger, aber auch turbulent und mitunter unheimlich. Nachts allein nach Hause zu kommen, da hat es mir schon immer wieder die Gänsehaut aufgezogen.

Gibt es andere Gegenden in England, die Du gut kennst?

Ich kenne Cornwall und Devon von Ausflügen. Und natürlich Brighton und die Midlands ein bisschen, und Essex ...

Wie sieht Dein Alltag aus? Deine Schreibroutine?

Routine ist ein Wort, das ich gar nicht mag, und dementsprechend sieht es auch in meinem Leben aus. Ich schreibe ausschließlich, wenn sich mir etwas aufdrängt und ich Lust dazu habe, es auf Papier zu bringen.

Was ist das lustigste/skurrilste, außergewöhnlichste, das Dir im Zuge der Schreiberei bzw. Deiner Veröffentlichung bisher passierte?

Skurril ist für mich, welche Leute sich nun von mir angezogen fühlen und wer mich mit leichter Irritation wahrnimmt. Es ist schön zu sehen, welche Wirkung so ein kleiner erotischer Roman haben kann.
Aber das Außergewöhnlichste, das mir in diesem Zusammenhang passiert ist, wird sich wohl in sehr abgewandelter Form in meinem nächsten Roman wieder finden. Mal sehen. Drück mir bitte die Daumen, Ivy!

Die britische Königsfamilie lädt Dich zum Tee ein. Wen würdest besonders gerne treffen und mit Fragen löchern? (Oder würdest Du lieber mit Doctor Who und seiner Tardis entschwinden?)

Ups, ähm, da fallen mir andere Leute ein, die ich lieber treffen würde, aber wenn schon Königsfamilie, dann würde ich mich eindeutig für eine Séance mit der gesamten Familie entscheiden, bei der wir Lady Diana und die Queen Mum zu Gast haben. Die sollen uns dann alle Fragen beantworten, die noch offen sind ;-)

Liebe Isabelle, vielen Dank für das schöne Interview!

Freitag, 20. Januar 2012

C.M. Singer .... und der Preis ist .... Ghostbusters!

Hallo meine Lieben,

If there´s something strange in your neighborhood -
Who you´re gonna call? .............

Drei Nächte in Folge suchte mich nun schon ein Gast heim.
Zu meinem großen Bedauern weder gutaussehend, noch männlich. Nicht einmal körperlich.
Über letzteres hätte ich hinweg sehen können, doch leider war das Wesen häßlich wie das Ding aus dem Sumpf und androgyn. *seufz*
... and it don´t look good
Who you´re  gonna call? ......
... und der Preis ist dein Leben (I): Mächtiger als der TodIm Morgengrauen nach der dritten Nacht zog ich Google zu Rat. Geist - Autorin, da gab es neben mir noch jemanden, der sich auf Heimsuchungen verstand. Und dazu ganz in meiner Nähe.
An invisible man, sleeping in your bed -
Who you´re  gonna call? ....
 In der Heimatstadt des Oktoberfestes lebt C.M. Singer. Im Zeitalter von Email und Internet und Facebook kein großes Ding, sie zu kontaktieren.
Let me tell you something -
Bustin´ makes me feel good ...
Natürlich eilte, nein flog sie förmlich herbei, um mit mir die "Ghostbusters made Bavaria" zu geben. Während wir auf den Anbruch der vierten Nacht des Spuks warteten, ergab sich die Gelegenheit für einen kleinen Plausch:


Interview:


Wie bist Du auf die Idee zu Deinem Roman gekommen?
Vor einigen Jahren war ich Mitglied einer „Paranormal Romance“-Gruppe auf Goodreads.com. Einige der Mädels in der Gruppe haben geschrieben, hauptsächlich Fanfiction. Und irgendwann kamen wir auf die Idee, einen Schreibwettbewerb unter uns zu veranstalten.

Da mich Geistergeschichten schon immer faszinierten und ich nicht die tausendste Variante einer Vampirstory schreiben wollte, war schnell klar, in welche Richtung es gehen sollte. Geplant war allerdings nur eine Kurzgeschichte mit ca. 30 Seiten. Dass es am Ende zu einem dreiteiligen Roman reichen würde, kam auch für mich ziemlich überraschend! Thematisch habe ich all das verarbeitet, was mich persönlich seit meiner Jugend interessiert und begleitet: Übersinnliches, Kulte, Magie und nicht zu vergessen die klassische Murder Mystery. Und das ganze natürlich verpackt in einer Lovestory, da tief in mir drin eine hoffnungslose Romantikerin steckt.




Jeder sagt, es sei sein erster Roman, dabei setzt sich kaum jemand hin, fängt an zu schreiben und hat sofort einen vorzeigbares MS bzw. Kurzgeschichte etc. Seit wann schreibst Du?

Tatsächlich war dieser Schreibwettbewerb auf Goodreads vor knapp 3,5 Jahren der Startschuss.

Das Verfassen von (Fach-)Texten gehört allerdings berufsbedingt zu meinem täglichen Brot, und in meinem Kopf habe ich eigentlich schon immer "geschrieben". Egal, ob ich nun die Geschichten meiner Lieblingsbücher und -filme weitergesponnen oder mir Dialoge für meine Helden ausgedacht habe. Nur zu Papier gebracht habe ich diese Geschichten nicht. Schreiben war Teil meines Berufs, nicht meine Berufung. Für mich persönlich hat sich das nun geändert

Liest Du viel?

Seit ich begonnen habe zu schreiben, leider nicht mehr so viel wie früher. Die „Lesezeit“ wird jetzt zugunsten der „Schreibzeit“ geopfert. Früher habe ich etwa zwei bis drei Bücher pro Monat gelesen, heute bin ich glücklich, wenn ich eines schaffe. Im Moment lese ich „Die Flüsse von London“ und bin schwer begeistert.


Wer sind Deine Lieblingsautoren/innen?
Ich besitze jedes Buch von Neil Gaiman und Stephen Fry. Britische Fantasy und Britischer Humor at it´s best Außerdem lese ich Douglas Preston/Lincoln Child sehr gerne, weil mich deren Verwebung von fantastisch anmutenden Fakten mit Fiction fasziniert. Und natürlich darf J. K. Rowling hier nicht fehlen. Selten habe ich mich in Büchern so völlig verloren wie in Harry Potter.


Bei wievielen Verlagen hast Du Dein MS eingeschickt, ehe es der AAVAA-Verlag annahm?

So etwa fünfzehn. Natürlich habe ich es zuerst bei den bekannten Verlagen versucht, von denen viele gar nicht, und die meisten mit einer nichtssagenden Standardabsage geantwortet haben. Mit der Zeit wurden die angeschriebenen Verlage immer kleiner und die Absagen immer konkreter. Einige Verlage haben sich sogar die Zeit genommen und mir geantwortet, dass ihnen das Konzept und die Schreibe zwar generell gefallen, das Manuskript für ein Erstlingswerk aber viel zu umfangreich wäre und sie dieses Risiko nicht eingehen könnten.

AAVAA war der erste Verlag, der auf die Idee kam, aus dem Manuskript drei Bände zu machen.

Wie lange hast Du an "...und der Preis ist dein Leben" geschrieben?
Ziemlich genau zwei Jahre.


Hast Du Testleser?

Ja, eine Handvoll motivierende, aber auch durchaus kritische Beta-Leser bekommen meine Texte zu sehen, bevor diese auf unschuldige Leser losgelassen werden.

Der AAVAA-Verlag bietet kein Lektorat an? Hast Du Dir also einen Lektor/in gesucht, die Dein Manuskript durchsah?
Ich habe mit einer freischaffenden Lektorin zusammengearbeitet, die, wie ich finde, einen klasse Job gemacht hat. Es freut mich besonders, dass sich durch die enge Zusammenarbeit eine tolle Freundschaft entwickelt hat. *winkt nach Berlin*


Hörst Du beim Schreiben Musik?

Oh ja, ohne Musik läuft gar nichts. Ich lasse mich sehr leicht ablenken – schreiben im Café fällt somit aus – aber ohne Musik kommt meine Muse nicht aus den Federn. Auf meinem iPod befindet sich deshalb der Ordner „Writing Songs“ mit über 200 Songs für jede Stimmungslage. Ein richtiger Soundtrack. Einen Auszug davon gibt es auf youtube: http://www.youtube.com/playlist?list=PLAE2EE93EB77B32C6



Hast Du schon ein neues Projekt in Planung?
Nach drei Kurzgeschichten , die an den Roman anschließen, arbeite derzeit an einer Fortsetzung. Arbeitstitel: „…und der Preis ist deine Seele“. Mit Liz und Danny habe ich noch so einiges vor ;)

Und leider gehöre ich nicht zu der Art von Autoren, die parallel an mehreren Projekten arbeiten können. Ich muss mich auf eine Story konzentrieren.




Du liebst England. Warst Du schon einmal dort?
Wenn ja, was fasziniert
Dich?

Ich liebe die britischen Inseln und ganz besonders London. Ich bezeichne mich selbst gerne als anglophil, denn aus Gründen, die ich selbst nicht genau nachvollziehen kann, liebe ich Land, Leute, Humor, Musik, Literatur, Geschichte und … festhalten … sogar das Wetter! Nur beim Essen muss ich passen ;) Ab und zu denke ich mir, dass ich in einem früheren Leben auf der Insel gelebt haben muss.

Außerdem kenne ich London beinahe so gut wie meine Heimatstadt München. Ich versuche, so oft wie möglich ein langes Wochenende dort zu verbringen, was mir in der Regel vier- bis fünfmal im Jahr gelingt. Wenn ich jemals aus Deutschland wegziehe, dann vermutlich nach Südengland, vorzugsweise nach Brighton.



Geister, dein Romanheld ist ein Geist. Was fasziniert Dich an Geistern?

Meine Faszination für Geister hat bereits im Teenageralter begonnen. Und ja, ich gebe es zu, mit „Ghost – Nachricht von Sam“. Ich finde, dass Geschichten um liebende Geister ein sehr tragisches und romantisches Potenzial innewohnt. Aus dem Leben gerissen, von allem „Normalen“ abgeschnitten, nur noch Beobachter. Dem/der Geliebten nah und doch fern. Und immer den drohende Abschied vor Augen. Außerdem bieten Geister im Vergleich zu Vampiren oder Werwölfen einem Autor noch jede Menge Spielraum. Was sind die Regeln ihres Daseins? Was ihre Fähigkeiten, bzw. Limitierungen?

Wie sieht Dein Alltag aus? Deine Schreibroutine?
Die Miete zahlt mein Job als Marketing Managerin in einer IT-Firma. Konkret bedeutet das, geschrieben wird in der Regel am Wochenende und im Urlaub, und manchmal, wenn ich mitten in einer spannenden Szene stecke, auch unter der Woche bis spät nachts. Am allerliebsten sitze ich dabei auf dem Balkon. Nachbarn haben mich dort schon bis in die frühen Morgenstunden im blauen Schein meines Laptops gesehen und sich nicht schlecht gewundert. Das muss in der Tat ein ziemlich gespenstischer Anblick gewesen sein Wenn es zu kalt ist, um draußen zu schreiben, sitze ich mit meinem Laptop ganz gemütlich auf der Couch. Außerdem habe ich immer mein Notizbuch in der Handtasche, damit plötzliche Ideen und Eingebungen nicht verloren gehen. Aus dem gleichen Grund liegt seit ein paar Monaten auch ein Notizbüchlein auf meinem Nachttisch. Es kam nämlich ein paar Mal vor, dass ich in der früh zwar noch wusste, DASS ich nachts eine Idee gehabt hatte, aber nicht mehr, WELCHE!




Welcher Person würdest Du gerne einmal begegnen? ( Tot, unerreichbar für Normalsterbliche ;- ) oder fiktive Gestalt)

Welcher Autor würde nicht gerne seine eigenen Protagonisten treffen? Vor allem mit Danny und Riley würde ich gerne mal ein Bierchen trinken.

Abgesehen davon hätte ich wirklich gerne die Gelegenheit gehabt, Elvis und Freddy Mercury live auf der Bühne zu sehen. Born too late, sage ich da nur …

Oh ja, Freddy Mercury und Elvis. Wirklich zwei der wenigen die wirklich in den Olymp der modernen Musikgeschichte gehören!

One by one
Only the good die young
They're only flying too close to the sun
We'll remember
Forever


Links:

Autorenseite: www.cmsinger.de


Liebe Claudia, vielen Dank für das nette Interview!




Mittwoch, 4. Januar 2012

Mit Fanny Lasalle in der Stadt der Liebe

Silvester in Paris. Der Stadt der Liebe. Die Stadt mit dem ersten Café, in dem es Eiscreme gab. (Café Procope) In Gedenken an all die vielen großen Literaten, die sich dort einfanden, führte auch mich mein Weg dorthin. Im Schlepptau ein Rudel - vielleicht sollte ich besser schreiben: Rotte - Raubosaurier im geschlechts-unreifen Zustand (= soll heißen: weit entfernt von der Pubertät), die nach Eiscreme quengelten. Froh keinen Teenie dabei zu haben, der das bevorzugte Restaurant Johnny Depps aufsuchen wollte, ließ ich mich an einen Tisch plumpsen und sah mich Fanny Lasalle gegenüber.
Vergessen die Blasen an den Füßen, die klingelnden Ohren, die Nerven dünn wie Seidenfäden. In mir erwachte der journalistisch-autorische Spürsinn, gepaart mit Neugier. Selbstverständlich verläßt jemand wie ich niemals das Haus ohne Notizbuch und Stift und so konnte ich Fanny Lasalle Löcher in den Bauch fragen:


Interviewfragen:
Die Gespielin: Erotischer Roman
Dein Roman "Die Gespielin" ist am 19.12. 11 bei Goldmann erschienen.
Ist er Dein Erstling?


 "Die Gespielin" ist in der Tat mein erster Roman, aber nicht meine erste Veröffentlichung. Ich habe einen Band mit nicht-erotischen Kurzgeschichten veröffentlicht, dann aber aus verschiedenen Gründen für mehrere Jahre aufgehört zu schreiben - genauer gesagt, habe ich es zwar versucht, aber nichts zu Ende gebracht. Bis ich mich entschlossen habe, den Roman zu schreiben, den ich gerne im Urlaub am Strand lesen würde. Mit "Die Gespielin" habe ich mir die Freude am Geschichtenerzählen zurück erobert.


Wie bist Du auf die Idee gekommen, einen historischen, erotischen Roman zu verfassen?
Schon als Jugendliche hatte ich eine verhängnisvolle Vorliebe für sogenannte Kitschromane. Meine Lieblingsecke im elterlichen Bücherregal war die, in der die Bücher, die meine Grossmutter hinterlassen hatte, aufbewahrt wurden: Das reichte von Eugenie Marlitt über Hedwig-Courths-Mahler bis Georgette Hyer.


Etwas später entdeckte ich die äusserst schwülen Historicals von Kathleen E. Woodiwiss, in denen es etliche Szenen gab, die mir glühende Wangen bescherten. Die Kombination von spöttischen Lords, herrschaftlichen Anwesen und schönen Frauen hat mich nie ganz losgelassen. Die Welt in diesen Romanen ist einfach: Frauen sind Frauen, Männer sind Männer. Ich denke, auch wenn niemand mehr mit solch einer starren Rollenverteilung leben möchte, sehnt sich jede Frau ab und zu danach, einem starken Mann in die Arme sinken zu dürfen. Durch erotische Literatur kann man diesem Bedürfnis zumindest virtuell nachgeben!


Deshalb war es für mich gar keine Frage, dass mein Roman in einer vergangenen Epoche spielen sollte. Ausserdem: Was ist eine Liebesgeschichte ohne Hindernisse? Seit der sexuellen Revolution hat das Begehren sein Geheimnis verloren, das auch durch Grenzen und Tabus entstand. Heute gibt keine Verbote mehr, was einerseits gut ist, anderseits die Sexualität entzaubert hat. Meine Geschichte in der Vergangenheit anzusiedeln, hat mir ermöglicht, diesen Zauber zumindest für die Dauer eines Buches wieder auferstehen zu lassen.


Hast Du eine besondere Beziehung zu Frankreich?
Wenn ich mich recht erinnere, habe ich zum letzten Mal vor zwanzig Jahren französischen Boden betreten. Ich spreche die Sprache trotz mehrerer Jahre Unterricht so gut wie gar nicht und trinke lieber italienischen als französischen Rotwein. Aber die französische Geschichte fasziniert mich, der Glanz, mit dem Louis XIV die Monarchie umgeben hat, die unerhört modernen Ideen der Aufklärung und die unglaublichen Umwälzungen der Französischen Revolution. Und immer wieder wurde die Geschichte Frankreichs entscheidend von Frauen beeinflusst!


Ausserdem gibt es bestimmte Epochen oder Zeiträume, die in meiner Vorstellung grossartig gewesen sein müssen, natürlich geprägt von Filmen wie "Gefährliche Liebschaften" oder Büchern wie "Paris, ein Fest fürs Leben." Dieses Frankreich ist ein imaginärer Ort, das sicher rein gar nichts mit der historischen Wirklichkeit zu tun hat. Das macht aber nichts, denn ich glaube, dass solche idealisierten Orte ganz wunderbare Räume für Geschichten eröffnen.


Warst Du schon einmal ich Frankreich? In/bei den französischen Schlössern?
Ich habe in Frankreich-Urlauben mit meinen Eltern Schlösser besucht, allerdings keine berühmten. Vertrauter sind mir deutsche Barockschlösser und ihre Gartenanlagen, die ja häufig dem grossen Vorbild Verailles nacheifern. Diese überbordende Prachtentfaltung hat mich schon immer beeindruckt, und ich kann mir keine schönere Kulisse für eine leidenschaftliche Liebesgeschichte vorstellen.


Ich bin aber wild entschlossen, baldmöglichst selbst nach Versailles zu fahren und mir die "Originalschauplätze" anzusehen. Während der Recherchephase hatte ich dazu aus familiären Gründen leider keine Möglichkeit.


Wie lange hast Du an Deinem Roman geschrieben?
Von der ersten Zeile bis zur Manuskriptabgabe hat es zwei Jahre gedauert, weil ich nur "nebenbei" schreiben konnte. Ich habe viel Zeit in die Recherche gesteckt, weil ich wollte, dass die historischen Details stimmen. Wie sah Paris 1733 aus? Welche Tänze bevorzugte man bei Hof? Was für eine Persönlichkeit hatte Louis XV? Wie war der Park zu dieser Zeit gestaltet? War es tatsächlich so, dass man sich nie wusch und sich in Versailles erleichterte, wo man ging und stand (tat man nicht). Wie vertrieben die Höflinge sich die Zeit? Womit schminkte man sich? Wie sahen die Kleider und Unterkleider aus (besonder wichtig, wenn man beschreiben will, wie sie ausgezogen werden)? Unglaublich wertvoll waren für mich das Buch: "Galantes Versailles - Die Mätressen am Hofe der Bourbonen" von Sylvia Jurewitz-Freischmidt, sowie die Websiten marquise.de und historicum.net und die Sammlung historischer Karten von David Rumsey.


Ganz besonderes Vergnügen hat es mir bereitet, historisch verbürgte Fakten und Ereignisse in meinen Roman einzubauen. Zum Beispiel liebte es der König, in seinen Privatgemächern selbst den Kaffee aufzubrühen. Solche Details sind für mich das Sahnehäubchen auf der Geschichte.


Trotzdem ist mein Versailles fiktiv und musste sich den Erfordernissen der Geschichte anpassen. Ich bin ziemlich sicher, dass es am Hof kein erotisches Theater gegeben hat - obwohl: Wer weiss das schon so genau?


Gehst Du noch einem zweiten Beruf nach?
Ich habe einige Zeit als Textildesignerin gearbeitet und bin inzwischen in der Werbebranche tätig - allerdings freiberuflich, so dass ich mir meine Zeit ganz gut einteilen kann. Das möchte ich auch nicht missen, die visuell orientierte Arbeit ist ein gutes Gegengewicht zum Schreiben.


Wo und wann schreibst Du?
Meistens erledige ich vormittags Alltagskram wie Einkaufen oder arbeite, so habe ich nachmittags den Kopf frei. In der Planungsphase liege ich auf dem Bett und mache mir handschriftliche Notizen, das eigentliche Schreiben findet direkt am Rechner statt. Zum Glück habe ich "ein Zimmer für mich allein", also ein eigenes Arbeitszimmer, in dem ich mich ausbreiten kann. Entsprechend chaotisch sieht es aus.






Hörst Du Musik beim Schreiben?
Ich habe es versucht, weil ich von vielen Kollegen gehört habe, dass Musik sie beim Schreiben inspiriert - aber ich kann es einfach nicht. Musik lenkt mich zu sehr ab. Beim Schreiben brauche ich Ruhe, sonst geht gar nichts.




Was fasziniert Dich am Rokoko?
Das Rokoko war eine Übergangszeit: Auf der einen Seite gab es die Monarchie mit ihrer Macht- und Prachtentfaltung, auf der anderen entwickelten sich bereits die Ideen der Aufklärung. Das führte zu einer ganz neuen Freizüggkeit auch in sexueller Hinsicht. Zudem war das Rokoko eine Epoche der Weiblichkeit: Die Frauen bei Hof sorgten für einen neuen, verfeinerten Umgangston und Lebensart. Auch die Persönlichkeit von Louis XV hat mich sehr angezogen - er war ein ziemlicher Frauenheld, aber gleichzeitig ein intelligenter und gewissenhafter Herrscher, der versuchte, bei all seinen Repräsentationspflichten so etwas wie ein Privatleben zu führen. Ausserdem waren im Rokoko die Kleider einfach fantastisch und sehr sexy. Ich würde sonstwas dafür geben, einmal eine Rokoko-Robe zu tragen!




Was liest Du selbst am Liebsten?


Historische Romane, Thriller, Klassiker, Liebesgeschichten, Fantasy, Gegenwartsliteratur: Da bin ich überhaupt nicht festgelegt. Mir ist aber wichtig, dass ein Buch gut geschrieben ist. Wenn ich über ungeschickte Formulierungen, hölzerne Dialoge oder gar grammatische Patzer stolpere, verleidet mir das die schönste Geschichte.


Und natürlich liebe ich erotische Literatur! Ich freue mich sehr darüber, dass es in den letzten Jahren immer mehr deutsche Autorinnen auf diesem Gebiet gibt. Allzu lange war das eine Männerdomäne. Ich finde es wunderbar, dass Frauen sich mit ihren erotischen Wünschen und Träumen befassen und sie auch formulieren. Sich dieser Dinge bewusst zu sein, macht für mich einen wichtigen Teil weiblichen Selbstbewusstseins aus. Früher definierten Männer, was erotisch war - diese Deutungshoheit haben sie endgültig verloren. Dazu gehört auch, den Mann als "Objekt der Begierde" zu betrachten. Die Helden im erotischen Roman müssen sich der weiblichen Fantasie anpassen. Grossartig!


Hast Du eine/n Lieblingsautorin/en?
Mich da festzulegen, fällt mir sehr schwer. Aber ich habe ein erotisches Lieblingsbuch: "Das Bild" von Jean de Berg, das erstmals 1956 erschienen ist. Hinter dem Pseudonym steckt Cathérine Robbe-Grillet, eine französische Intellektuelle. In dem eher dünnen Roman geht es um eine sadomasochistische Dreierbeziehung. Es gibt auch eine Verfilmung von 1975, die ich mir gerne mal ansehen würde.


Gibt es Reaktionen Deines Umfeldes auf Deine Tätigkeit als Autorin bzw. das Genre?


O ja! Meine Freundinnen sind begeistert, sie haben alle Höhen und Tiefen der letzten Schreibphase mitverfolgt und auch eine private Vorab-Lesung bekommen. Meine Mutter meinte nur: "Ganz schön heftig", nachdem sie das Manuskript gelesen hatte, und mein Vater enthielt sich jeglichen Kommentars, worüber ich auch ganz froh bin. Ich weiss nicht mal, ob er den Text kennt.


Mein Mann hat nur die ersten hundert Seiten gelesen, will sich aber jetzt Zeit nehmen, das fertige Buch zu lesen. Er hat mich überhaupt erst überredet, das Manuskript an eine Agentur zu schicken. Ursprünglich hatte ich nämlich gar nicht vor, es zu veröffentlichen. Ich wollte mich nur selbst unterhalten und mir beweisen, dass ich auch etwas längeres schreiben kann als Erzählungen.


Was fasziniert Dich am erotischen Genre?
Sex ist ein Bedürfnis und zugleich eine unglaublich starke Energie. Es ist magisch: Man lässt alles los und ist ganz bei sich durch das Zusammensein mit einer anderen Person. Und Erotik bereitet einfach Vergnügen, sie ist die Art der Erwachsenen, miteinander zu spielen. Das in Worte zu fassen, ohne peinlich oder pornografisch zu werden - bei gleichzeitiger grösstmöglicher Offenheit - ist eine schriftstellerische Herausforderung, an der ich mich versuchen wollte.


Und nun, die typische Ivy-Paul-Frage:
Du darfst Dir eine Zeit aussuchen, in der Du leben darfst. Welche Zeit würdest Du wählen?
Ich bin unheimlich froh, im 21. Jahrhundert in Mitteleuropa zu leben. In Romanen - auch meinem eigenen - wird ja gerne übergangen, was unangenehm war. Zum Beispiel die Hilflosigkeit Krankheiten gegenüber, die elenden Lebensbedingungen des Volkes, die entsetzliche Zugluft in den Schlössern, die weitgehende Rechtlosigkeit der Frauen.


Deshalb würde ich mich nicht für das Rokoko entscheiden, sondern für die "Goldenen Zwanziger", und zwar als Künstlerin in Paris, Seite an Seite mit dem jungen Hemingway, Colette und anderen Schriftstellern, reichen amerikanischen Erben, absinthsüchtigen Malern und schwindsüchtigen Chansonnieren. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich mich da sehr wohl gefühlt hätte!


Danke für die inspirierenden Fragen, Ivy!
Und ich bedanke mich für diese äußerst intelligenten Antworten, Fanny!