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Sonntag, 22. April 2012

Bericht meiner Lesung in der Nudelmanufaktur "delicat.essen"


Hallo meine Lieben,

der lange überfällige Bericht meiner Lesung vom 14.04. in Augsburg.

Wie immer kam ich eine angemessene Zeitspanne vorher an. Mein Trolley war übervoll, mein Kleidchen kurz, neu und erotisch - wie es sein soll ;-) Ich hatte in der Woche vorher Stunden mit Üben verbracht.
Interessanterweise scheinen sich die wenigsten Leute darüber Gedanken zu machen, was ein Autor im Vorfeld für Bemühungen unternimmt, sich auf Lesungen vorzubereiten. Ich kann allen versichern: Ich übe mind. 8 - 10 Std. für jede Lesung. (Vor der letzten kam ich auf mehr Stunden, glaube ich.)
Zurück zur Lesung im delicat.essen:
Die Tische waren um meinen Katzentisch herum aufgestellt, so daß jeder Gast guten Blick auf mich hatte. Rosen auf dem Tisch, Stoffservietten auf den Plätzen, es war geschmackvoll, elegant.
Ein Traum!
Ich konnte meine Mitbringsel aufbauen, genehmigte mir einen Schluck zu trinken und erwartete die Gäste.
Tatsächlich kamen 13 lesungswillige, hungrige Besucher, die ich alle persönlich begrüßte.
 Guarana gebeizte Jacobsmuscheln und Wildlachs
 im Mosaik
Nach einer kleinen Schweinerei - einem kulinarischen Gruß aus der Küche legte ich auch prompt los. Ich war fröhlich, ich war charmant und führte meine Zuhörer durch die Welt der Erotik und aphrodisierenden Speisen, bis das Hauptgericht serviert wurde: 
Guarana gebeizte Jacobsmuscheln und Wildlachs im Mosaik

Danach legte ich direkt mit der szenischen Darstellung meiner Einstiegsszene aus "Ghost Lover" los, gefolgt von der erotischen Küchentisch-Szene.

Das Hauptgericht wurde serviert: scharf gewürzte Kalbsravioli auf Mandel-Spargelbett.
Einfach köstlich!

Ananas-Sorbet und
Flan von Grand-Manier und Kolanuss
Vor dem Dessert kam ich zum Lesungs-Höhepunkt: Tigerlilie. Wie immer eine Einstiegsszene, um meinen Zuhörern ein Gefühl für meine Hauptfiguren und die Story zu geben und erst dann die erotische Szene. Ich hatte die Stelle ausgewählt, in der Anna zornig über die Doppelmoral des ton zu Christopher geht und daraufhin die Erfahrung macht, was es heißt, einen dominanten Bettgefährten zu haben :-)
Abschließend gab es also das Dessert und irgendwie war der Abend so schön rund und gemütlich, daß ich meine Gäste nicht mehr unterbrach, um die Fragerunde einzuläuten.

Resümierend: Auch in Augsburg steppt der Bär, was Erotik betrifft.
Das Ambiente/Lokal waren ein eleganter Traum, das Menü ein kulinarisches Gedicht und die Gäste einfach eine Wucht :-)

Und wieder kann ich nur versichern: Es war nicht meine letzte Lesung!
Ivy Paul by Carmen Gabsch

Liebe Grüße, Ivy

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