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Freitag, 4. Mai 2012

Erotische Kurzgeschichte "Heiße Zugfahrt"

Diese Story ist ein Versuch, einmal in der Ich-Perspektive zu schreiben.
Und wie immer: auch diese Story ist reine, hundertprozentige Fantasie!

Heiße Zugfahrt

Zwei langweilige Stunden zwischen zeternden Senioren, die über Kinder im Zug und über Berufstätige, die den ICE frecherweise zur Rush Hour benutzten, schimpften.
Und eingezwängt zwischen allzu wichtigen Geschäftsleuten, von denen ein schmieriger Typ eine Viertelstunde lang mit Schielem auf meinen Ausschnitt in sein Handy quakte ohne zu merken, daß es ausgeschaltet war.
Die Klimaanlage funktionierte nur schlecht. Erst hatte ich mich einpacken müssen, als wolle ich auf Polarexpedition gehen und nun war es viel zu warm im Großraumabteil. Ich schälte mich aus meiner Lammfell-Lederjacke, stieg kurz aus meinen Schaftstiefeln und schlüpfte im Schutz meiner langen Weste aus meinen Leggins. Nun trug ich außer der Unterwäsche, einem engen Shirt und meinen kurzen Lieblings-Jeansrock nichts mehr. Wohlig seufzte ich und spürte einen Blick auf mich gerichtet.
Ein neuer Fahrgast saß schräg gegenüber auf der anderen Seite des Ganges an einem der Vierertische. Da er mich ungeniert musterte, erlaubte ich mir dasselbe.
Er gefiel mir.
Sein langes Haar hatte er hinter die Ohren gestreift und ein Dreitage-Bart gab seinem ohnehin attraktiven Gesicht eine männliche Erscheinung. Seine grauen Augen blitzten, als er mein Interesse bemerkte.
Ich sah fort. Er sollte nicht glauben, ich sei auf Männerfang. Auch wenn sein Blick mein Innerstes aufwühlte und ich nichts gegen eine Annäherung seinerseits gehabt hätte.
Mein Blick wanderte erneut zu ihm. Er trug legere Jeans, Shirt und Kapuzensweater. Eine wohltuende Abwechslung zu all den Schlipsträgern hier im Abteil. Seine weiten Hosenbeine riefen die Illusion in mir hervor, wie es wäre, wenn ich meine Hand hineinschieben und das nackte Bein hinauffahren würde. Warme, weiche Haut, ein wenig rau durch die Beinbehaarung. Weiter über Knie, Oberschenkel zwischen die Beine.
Ich schluckte und zerrte an meinem Ausschnitt. Das Atmen fiel mir mit einem Mal schwer und heiß war mir auch wieder.
Ich riß meinen Blick von dem attraktiven Mann los.
Nervosität und Lust tobten in mir. Ich lächelte, mehr aus Verlegenheit, als aus vollem Bewußtsein. Doch das Objekt meiner Begierde erwiderte das Lächeln. Himmel!
Sein Lächeln jagte mir heiße Begierde durch den Unterleib.
Ich lehnte mich zurück und schloß die Augen. Ein paar Atemzüge später linste ich unter meinen Lider zu ihm herüber. Er war mit seinem I-Phone beschäftigt. Mit einer Mischung aus Erleichterung und Bedauern öffnete ich meine Augen. Ich sah aus dem Fenster und bemerkte nach einer Weile, wie sich jemand neben mich auf den freien Platz parallel zu meinem setzte.
"Hallo, mein Name ist Nick."
Mein Kopf fuhr herum und ich sah in graue Augen.


..... Fortsetzung folgt

Kommentare:

  1. Bitte fortsetzen! Die Geschichte ist großartig! :-) Es stellt eine Situation dar, die einem nicht selten passiert. Man sieht jemanden, es entsteht Blickkontakt beiderseits, man mustert sich und man beginnt, zu fantasieren. Ich möchte wissen, wie es ausgeht.

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  2. Lieber Malte,

    Vielen Dank für Dein Kompliment! :-D

    ganz bestimmt setze ich die Geschichte fort. ;-)
    Mir ist mittlerweile nur der Jugendschutz in Erinnerung gekommen. Da es eine erotische Kurzgeschichte ist, werden direkte Worte/Beschreibungen benutzt ...
    Wenn Du mir Deine Mail-Addy zukommen lässt, gebe ich Dir Bescheid, sobald die Story ein Ende findet.

    Liebe Grüße, Ivy

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