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Dienstag, 28. August 2012

Ivy Pauls Fantasiewelten: Erotische Kurzgeschichte "Heiße Zugfahrt"

Ivy Pauls Fantasiewelten: Erotische Kurzgeschichte "Heiße Zugfahrt": Diese Story ist ein Versuch, einmal in der Ich-Perspektive zu schreiben. Und wie immer: auch diese Story ist reine, hundertprozentige Fanta...

... Haltet die nächsten Monate die Augen offen. Ich bleibe dran ;-)

Die erste Rezi zu meiner "Geisel des Chinesen" ist online!

Hallo ihr Lieben,

es gibt viele beglückende Momente im Leben einer Autorin.
Einer davon ist der, wenn die ersten Rezis eintrudeln. Kürzlich war es bei mir soweit:

Eine fünf-Sterne-Rezi!

Wie es mich freut, euren Geschmack zu treffen und euch in meine Fantasiewelten abtauchen zu lassen! :-)

Ich sage an dieser Stelle: DANKE!


Amazon-Rezi zu "Die Geisel des Chinesen"

Selbstverständlich sind auch noch meine anderen  Bücher "Ghost Lover" und "Tigerlilie" erhältlich und auch bei diesen freue ich mich über neue Rezis ;-)

Liebe Grüße, Ivy

Donnerstag, 16. August 2012

Erotische Lesung im Hotel Waldsee, Lindenberg i. Allgäu

Hallo meine Lieben,

lange Zeit war es ruhig hier ;-)

Das soll sich wieder ändern. Und damit ihr wißt, daß ich hinter dem Bildschirm nicht untätig war, gleich eine gute Nachricht für all jene unter euch, die im Allgäu beheimatet sind oder dort zur richtigen Zeit Urlaub machen:

Am 28. September lese ich im wunderschönen Ambiente des Hotels Waldsee
 eine meiner „erotischen Lesungen mit aphrodisischen Köstlichkeiten aus der dortigen Hotelküche“

Laßt euch entführen in die erotische Welt der "Geisel des Chinesen"
Wie immer dürft ihr eine gut gelaunte Ivy Paul mit charmanten Plaudereien und frivolen Informationen erwarten....
...
Ein Abend voller Sinnlichkeit und unerwarteter Höhepunkte!
 
Selbstverständlich habe ich einen Stapel meiner Romane "Die Geisel des Chinesen", "Tigerlilie" und "Ghost Lover" im Gepäck.

Ivy Paul, Buch und Handlung und das Hotel Waldsee, Lindenberg im Allgäu freuen sich über euer Erscheinen!
 
Liebe Grüße, Ivy

Dienstag, 7. August 2012

Zoe Beck - Frauen morden leise



Das Fenster zerbrach mit einem pervers anmutenden Klirren, die unzähligen Splitter ergossen sich rasselnd auf dem Marmorsims.
Ich hockte zitternd unter meinem Schreibtisch. Es dämmerte und in meiner Stadt gingen die Dämmerungs-Einbrecher um. Klarer Fall, ich war ihr nächstes Opfer.
"Warum ich? Warum ich?" jaulte ich im Geiste. "Ich bin doch noch so jung! Sie werden mich töten, nur so beseitigte man Zeugen wirkungsvoll." Ich kaute auf meiner Unterlippe herum. Ich war doch noch fast ein Kind. Gut, ein altes Kind, aber ein Kind an Jahren, wenn man eine Lebenserwartung von 120 voraussetzte!
Sollte mich tatsächlich der frühe Tod ereilen?
Ich griff vorsichtig nach meinem dolchähnlichen Brieföffner. Mein Leben verkaufte ich so teuer wie nur möglich! Sollte er nur kommen, der Schuft, der Mörder, der Einbrecher!
Ein neues Geräusch fesselte meine Aufmerksamkeit:
Es klang wie Meeresrauschen!
Dann ein männliches Seufzen. Mir war fast schwindlig vor Erleichterung.
Edvard! Mein tollpatschiger Gärtner mußte wohl wieder unabsichtlich randaliert haben.
Darauf einen Dujardin.
Den Gedanken, dass der Mörder immer der Gärtner ist, ließ ich nicht zu. Sorry, Reinhard Mey!
Viel lieber setzte ich mich, dermaßen inspiriert an den Computer und kontaktierte Zoe Beck für ein kleines Interview:

Interviewfragen:

Wie bist Du zum Schreiben gekommen?
Zum Bücherschreiben? Mich hat eine Agentur gefragt. Aus irgendwelchen Gründen waren sie überzeugt davon, dass ich das könnte. Ich setzte mich hin, schrieb Exposé und Leseprobe, und kurz darauf hatte ich einen Buchvertrag. Damit hatte ich allerdings überhaupt nicht gerechnet … Und das ist nun schon acht Jahre und zwölf Bücher her.
Unter welchen Pseudonymen schreibst Du? Ist Zoe Beck ein Pseudonym?
Ja, Zoë Beck ist ein Pseudonym. Ich habe noch ein weiteres, das ist allerdings geschlossen, und tut mir leid, wenn ich es hier nicht verrate, aber – ich finde es sehr angenehm J Früher schrieb ich unter dem Namen Henrike Heiland, aber unter diesem Namen veröffentliche ich nur noch Artikel, nichts Fiktionales mehr.
Was wäre Dein Alternativ-Traumjob würdest Du nicht schreiben?
Ich hab so viele Dinge, für die ich mich interessiere, und alle haben sie etwas mit Geschichtenerzählen zu tun. Würde ich nicht schreiben, würde ich lesen. Oder mehr für Film und Fernsehen arbeiten, beispielsweise als Synchronredakteurin oder Lektorin oder Redakteurin ... Oder, wie früher, was am Theater machen. Oder mehr übersetzen. Ganz früher wollte ich unbedingt was mit Musik machen. Vielleicht wäre auch das eine Möglichkeit.
Wo schreibst Du? Was siehst Du, wenn Du aus dem Fenster blickst?
Ich schreibe normalerweise bei mir zu Hause. Manchmal miete ich mich auch irgendwo ein – beispielsweise in Schottland, um dort ein paar Wochen am Stück Zeit zum Schreiben zu haben. In Berlin habe ich eine sehr schöne Straße mit Kopfsteinpflaster, alten Laternen und Bäumen vorm Fenster. In Edinburgh sehe ich gegenüber ein Hotel, daneben ein Café, es ist also immer was los. In St. Andrews konnte ich aufs Meer sehen. Das hatte natürlich auch was. :)
Hast Du eine Schreibroutine?
Schön wär’s … Das einzige: Jeden Tag hinsetzen und machen. Hilft ja sonst nix.
Kannst Du vom Schreiben leben?
Ja.
Was macht für Dich einen richtig guten Krimi aus?
Dasselbe, was für mich ein richtig gutes Buch ausmacht: Die Grundlage ist, darüber muss man nicht diskutieren, gutes Handwerk in allen Bereichen. Wenn dann noch ein eigener, interessanter Stil hinzukommt und die Geschichte richtig gut erzählt ist, dann ist es ein gutes Buch.
Hast Du irgendwelche Hobbys, irgendwelche Vergnügungen, die Dich entspannen und Deine Inspiration anregen?
Klavier spielen. Filme schauen. Laufen gehen. Solche Sachen.
Wer ist/sind Deine Lieblingsautoren/innen?
Wen ich im Moment wahnsinnig gerne lese: Denise Mina, Ian Rankin, Don Winslow, Michael Robotham … Das sind so die Standards, aber es gibt noch so wahnsinnig viele gute Autoren.
Wie heißt Dein Lieblingsbuch?
„Herren der Zäune“ von Magnus Mills? Das mochte ich immer sehr gerne. Aber wenn ich jetzt zum Bücherschrank gehen würde, könnte ich fünfzig Stück rausziehen und über alle sagen, dass ich sie sehr prima finde.
Wie gehst Du vor, um Plot und Figuren zu entwickeln?
Erst die Hauptfiguren, dann der Plot. Ich muss erst wissen, wessen Geschichte ich erzähle. Dann entwickle ich den Storyverlauf.
Hörst Du Musik beim Schreiben?
Oft. Nicht jeden Tag, manchmal muss es still sein, aber meistens, doch.
Was sagt Dein Umfeld zu Deiner Autorentätigkeit?
Die Frage zielt vermutlich darauf ab, ob das jemand komisch findet? Nein, ich komme ja über den Weg Journalismus/Theater/Film, entsprechend setzt sich mein Freundeskreis zusammen, viele Künstler, viele Musiker außerdem. Mein Vater hatte wohl ein großes Problem damit, aber der wäre wohl nur zufrieden gewesen, wenn ich Medizin oder Jura studiert hätte. Der fand schon immer komisch, was ich machen wollte. Das fing an, als ich drei Jahre alt war.
Du bist immer wieder auf Lesereisen. Organisierst Du die selbst?
Die meisten Termine kommen über den Verlag und sind Anfragen von Buchhandlungen oder Veranstaltern.
Was macht Dir an der Autorentätigkeit am meisten Freude?
Wenn ich mitbekomme, dass Leute Freude an meinen Geschichten haben.
Was würdest Du zu jemandem sagen, um ihm den Autorenberuf AUSZUREDEN?
Es gibt viel zu viele da draußen, das sollte man sich gut überlegen. :)

Liebe Zoe, vielen lieben Dank für das schöne Interview!