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Samstag, 14. September 2013

Booklover Conference 2013 / Teil 2 - warum eine Fahrt auf der Autobahn schlecht für Autotürmagneten ist ...

Hallo ihr Lieben und weiter geht´s:

wenn interessiert, was vorher geschah:
 Booklover Conference 2013 / Teil 1 - wenn Autorinnen auf Reisen sind - wie alles begann ...


Teil 2:

nach einer langen Fahrt - gefühlte 800 km - hatten wir also das Hotel Merian erreicht.
In der Oppenheimer Altstadt gelegen, beherbergte das schnucklige Hotel und PdA-Autorinnen, Bloggerinnen und sonstige Literatur-Attentäter :D Alle kamen nicht im Merian - Hotel unter, doch zumindest behaupteten alle Teilnehmer ordentliche Zimmer erhalten zu haben. Schön war es allemal :-D
Nach einem großen, begeisterten Hallo bei allen Anwesenden, die die Mühe scheuten, mir aus dem Weg zu gehen, setzten wir und in den Innenhof des Hotels. Unerheblich größer als Aveleens Koffer mußten wir zusammenrücken um alle Platz um den Tisch herum zu finden.
Wir sollten an diesem We noch öfter dort sitzen, plaudern, schäkern und lachen. (Und natürlich erfahrt ihr ALLES - alles was ich euch erzählen will ;-) )

Endlich war es soweit: Die Stadtführung ... ein Erlebnis für sich. Der Führer wußte so vieles interessantes zu berichten, dass es einige Abtrünnige mit Scham erfüllte, nicht Teil der Truppen
gewesen zu sein, die mit Mut und guter Laune bewaffnet durch Oppenheims Straßen zogen.

Und dann die Weinprobe!
Die Weinprobe. Nirgendwo sonst findet man so viel Wahrheit - außer vielleicht in Whiskey und Whisky.
Unerbittlich wurde Wein um Wein ausgeschenkt. Die Luft stickiger, die Stimmung gelöster. Mag sein, daß der Alkohol uns zu Kopf stieg. Vielleicht aber war es auch nur der Sauerstoffmangel im Saal.

Stunden später fiel ich dann ins Bett. Nur um festzustellen: Eine Frau als Zimmergenossin hat keinen Vorteil.
Zum Einen blockiert eine Frau den Spiegel zum Abschminken - Sauerei - und zum anderen: kaum ein paar Flaschen Wein konsumiert und schon fällt meine Zimmergenossin in tiefsten Schlaf.
Und das während ich ihr die tollsten Geschichten erzähle.
Vermutlich hätte ich noch stundenlang geplaudert, wäre mir nicht aufgegangen, daß selbst ein humorloser Miesepeter an einer bestimmten Stelle gelacht hätte.
Nun ja, immerhin habe ich so meine Stimmbänder schonen können ;-)

Nach einem erbitterten Kampf um Dusche und den Platz am Spiegel, begaben wir uns zum Frühstück. Immerhin schafften wir das ohne Zwischenfälle hinter uns zu bringen.
Aveleen hatte ich zu diesem Zeitpunkt länger Zeit nicht mehr gesehen. Auch Julia Weisenberger, die Teil der veganen Verschwörung bei der BLC war, habe ich erst zum Ende des Frühstücks wiedergesehen.
Vivian Hall und ihre Freundin hatten sich im hinteren Teil des Gebäudes verschanzt. Rückendeckung gegen feindliche Angriffe. Auch beim Frühstück nahmen sie ihre Pflichten wahr und hielten sich im hinteren Teil des Frühstückbereichs auf, während ich und Linda und ihr Mann den vorderen Teil sicherten.

Über die Vorträge brauch ich keine weiteren Worte verlieren. Nur so viel:

PHÄNOMENAL!!!! Wieder einmal. Angela Weiß hat alles auf´s Beste organisiert.
Für´s leibliche Wohl war ebenso gesorgt wie für die Fort- und Weiterbildung der Teilnehmer.

Nachmittags wurden die Teilnehmer der BLC veganisiert: Altdeutscher Schokokuchen und Apfelblechkuchen von Julia Weisenberger und Schoko-Mandelkuchen und Zitronenkuchen von mir.
Wir haben bewiesen, auch Veganer sündigen ... Nur eben ohne Tier im Essen... :-)
(Ob der eine oder andere stattdessen kleingehäckselte Schwachköpfe in seinen/ihren Gerichten kocht, kann ich nicht beurteilen. Soviele Veganer kenne ich nicht, höre nur, daß unsereins unglaubliche Mengen an Nahrung verdrücken. *grübel*  Die Anzahl der Schwachköpfe in meiner näheren und weiteren Umgebung hat sich reduziert und scheint sich täglich zu verringern ... Darüber sollte ich nachdenken ...)

Als dieser wundervolle, lehrreiche, kurzweilige, informative Tag sich dem Höhepunkt in Form des Comedy-Dinners mit Andre Wiesler näherte, hatte ich festgestellt, dass alle Teilnehmer wohlauf und anwesend waren.
Somit konnten wir das Menü genießen.
Wobei: Offengestanden war das dann doch ein wenig schwer. Herzhaftes Lachen kombiniert humorbedingter Schnappatmung verträgt sich schlecht mit Essen.
Andre Wiesler verriet uns sein neuestes Hobby und dessen Auswüchse, obendrein klärte er uns darüber auf, wie erotisch Man(n) werden kann, wenn Frittenbuden-Fett und daran klebende Asiatin das Halleluja der Fettleibigkeit unterwandern.
Kurzum, es war ein rundum gelungener Tag!

Demnächst, hier auf diesem Blog: Teil 3 - Wie die Booklover Conference von Mädchenkaffee-Terroristen gestürmt und von mir befreit wurde ...
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... oder so ähnlich :-D

Liebe Grüße, Eure Ivy



PS: Die skurrile Wahrheit von Teil 3: Wie ich, Vivian Hall und Aveleen Avide Frankfurt-Fechenheim eroberten und bewiesen, daß die erotische Befreiungsfront aus BW und BAY eine nicht zu unterschätzende Vereinigung ist, die sämtliche Geheimdienste der Welt im Auge behalten werden ...

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